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    <title>silenced (life beyond words)</title>
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    <description>life beyond words</description>
    <dc:publisher>silenced</dc:publisher>
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    <dc:date>2007-03-12T19:13:02Z</dc:date>
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    <title>silenced</title>
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    <title>wege</title>
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    <description>hinter dem schweigen&lt;br /&gt;
warten viele horizonte&lt;br /&gt;
die nicht die deinen sind&lt;br /&gt;
mach dich auf den weg&lt;br /&gt;
wenn deine stimme befreit ist&lt;br /&gt;
vom gestern und dem tag&lt;br /&gt;
und mehr ist als nur&lt;br /&gt;
stille in neuer gestalt&lt;br /&gt;
und ein jeder&lt;br /&gt;
sich zu erkennen gibt&lt;br /&gt;
als das was er wirklich ist&lt;br /&gt;
dein eigen&lt;br /&gt;
aber ein anderer auch</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/gespinste&quot;&gt;gespinste&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-25T19:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3355054/">
    <title>herr albin und die nutzlosigkeit</title>
    <link>http://silenced.twoday.net/stories/3355054/</link>
    <description>herr albin dachte nach, und zwar über die nutzlosigkeit. denn herr albin selbst war, davon musste seit längerem schon ausgegangen werden, doch ganz und gar nutzlos. denn er war weder mittel noch zweck noch objekt irgendwelcher begierden. das blinde, taube und stets heiter voranpreschende leben, warum hatte es sich gerade in ihm einmal mehr rücksichts-, ziel- und gnadenlos ausgeprägt? welche groteske triebfeder mochte es überhaupt und insgeheim sein, die da tagaus tagein unzählige neu sich gestaltende formen in die welt schleuderte? allein der sachliche, soziale und menschliche aufwand den es jeweils zu betreiben galt, bis aus der mehr oder weniger biologischen existenz eine soziale wurde, bis tapfer und mit gutem gewissen davon gesprochen werden konnte, ein nützliches glied der gesellschaft herangeformt zu haben, funktionierend und hoffentlich mit nur wenigen abweichungen, gebrechen und hinderungen versehen, kaum auszumalen. und doch war es nur allzu oft ein verlustgeschäft. ja, mutter natur übte sich in kollosaler verschwendung, das war so sicher wie der himmel und die sterne. herr albin jedenfalls, er war eine durch und durch nutzlose existenz, das war ihm einst klar geworden bei seinen nächtlichen rechnereien, und sein nichterscheinen auf der bühne würde keine dramatische krise heraufbeschworen, keine leerstelle erzeugt, keinerlei verwirrung beim restlichen ensemble hinterlassen haben. eine existenz, nutzlos und seiner bescheidenen, aber doch philosophisch grundierten auffassung nach für keinen rechten nutzen mehr taugend. man lebte ja nicht mehr in kriegerischen zeiten, dem himmel sei dank. somit konnte herr albin daher auch nicht wirklich herhalten als material fürs große menschenschlachten, ruhmversprechend und gesellschaftlich angesehen. jedenfalls war auch der vermeintliche praktische wert seiner, dem der eine oder andere seiner mitmenschen aus gutmütiger betroffenheit heraus herrn albin bei passender gelegenheit gesprächsweise näherzubringen versuchte, aufs entschiedenste zu vernachlässigen. natürlich war widerspruch nie ausgeblieben, hatte herr albin versuchsweise seine these eigener nutzlosigkeit bereitwillig und wortreich exemplifiziert. meist lief es ja doch auf naive kausalitäts- oder schlimmer mitleidsargumente hinaus, im sinne von: wenn nicht a dann auch nicht b, alles hinge ja doch irgendwie zusammen, ja niemand könne sich da einfach so herausrechnen, man sei doch wichtig auch wenn man es nicht sähe, solche gedanken seien überhaupt eine sünde, man dürfe doch nicht einfach und so fort. betroffene, harmlose und allzu menschliche anteilnahmen wurden in anschlag gebracht, ganz zu schweigen vom hinweis auf zu leistende steuern und abgaben. das ficht herrn albin alles nicht an, obwohl es ihn peinlich berührte. zu widerlegen gab es hier ja seit längerem nichts mehr. wenn es nach herrn albin gegangen wäre, so hätte die welt recht gut ohne ihn gekonnt. punktum. und sein ersehntes nichtsein war durchaus fundamental und philosophisch gedacht von ihm. denn man merke: herrn albin war es nicht um eliminierung allein zu tun, sondern um gänzliche, vollkommene und ungeteilte, vorderhand per se unaussprechliche nichtung. so dachte herr albin, und er seufzte.</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/herr+albin+seufzte&quot;&gt;herr albin seufzte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-22T20:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3350213/">
    <title>das absurde</title>
    <link>http://silenced.twoday.net/stories/3350213/</link>
    <description>der menschlichen existenz besteht darin dass es absolute freiheit strenggenommen nur im tode geben kann. alles andere ist nur mehr oder weniger gelungene, mit anderen worten asymptotische annäherung an das sich allüberall so freigebig prostituierende ideal. somit ist der suizid wirklich der akt der höchsten freiheit oder deren freisetzung. das problem beginnt bei der frage wieviel freiheit du überhaupt willst, wieviel du dir erlauben und bezahlen kannst, wieviel dich zufrieden- und ruhigstellt.</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/viva+la+muerte&quot;&gt;viva la muerte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-21T20:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3345081/">
    <title>resümee</title>
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    <description>träume totgeboren&lt;br /&gt;
leben unerfüllt&lt;br /&gt;
tränen unverloren&lt;br /&gt;
sehnsucht eingehüllt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seelen üppig verschwendet&lt;br /&gt;
armes trauriges spiel&lt;br /&gt;
wünsche elend verendet &lt;br /&gt;
leben sich wenig gefiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sinn irrt sich durch welt und zeit&lt;br /&gt;
kein orakel verspricht&lt;br /&gt;
sei ohne sorge doch bereit&lt;br /&gt;
dies spiel gewinnst du nicht</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/gespinste&quot;&gt;gespinste&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-20T18:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3340671/">
    <title>übergang</title>
    <link>http://silenced.twoday.net/stories/3340671/</link>
    <description>wünsche verschlungen &lt;br /&gt;
in lichten traumbildern &lt;br /&gt;
dazwischen eine welt im zwielicht &lt;br /&gt;
existenz heruntergebrochen&lt;br /&gt;
verdichtet auf den kern und maskenlos &lt;br /&gt;
reines phantom des innersten&lt;br /&gt;
nur substanz und ganz grund&lt;br /&gt;
dein weg&lt;br /&gt;
nur schwach sich anklammernd &lt;br /&gt;
an das was bleibt&lt;br /&gt;
dein wort &lt;br /&gt;
es achtet nur noch sich selbst&lt;br /&gt;
und ist sich jetzt genug &lt;br /&gt;
williger selbstbetrug&lt;br /&gt;
stumm, das weißt du, und&lt;br /&gt;
wenn das letzte quantum hoffung stirbt&lt;br /&gt;
das phantasma der realität &lt;br /&gt;
sich deiner stimme beugt&lt;br /&gt;
bist du überwältigt &lt;br /&gt;
und frei</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/gespinste&quot;&gt;gespinste&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-19T19:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3335769/">
    <title>100000+</title>
    <link>http://silenced.twoday.net/stories/3335769/</link>
    <description>so der heutige mp3count meiner musikdatenbank. irgendwie seltsam, eine beruhigend wirkende zahl überwunden. obwohl ich mangels analoger statistiken nicht wirklich einschätzen kann, welche kategorie diese ziffer markiert. durchschnittssammlung, exzeptionelle kollektion, akustischgewordener wahnsinn? jedenfalls, alle genres sind vorhanden, musik jeglicher stimmungs-, wert- und preislage, für jede tages- und nachtzeit, für alles und jeden und keinen und den rest, einige wenige hörbücher dazu und -spiele, weitere rara und kuriosa. musiksucht, konstante meines lebens, digital genährt. radiorecordings, tauschtapes, plattenläden. napster, audiogalaxy, kazaa, soulseek, edk2, torrent. unzählige stunden verbracht und -gnügt mit rippen, suchen, taggen, cutten. nicht zuletzt und man höre - auch mit hören. zuhause zu jeglicher zeit falls möglich und wenn nicht mit lektüren kollidierend, unterwegs per player, am arbeitsplatz privilegiert. einzig wirkliches sedativum. vieles nur einmal gehört, vieles noch gar nicht, vieles viel zu oft. sollte der freigebige datenfluss einmal autoritär gestoppt werden, musikalische ressourcen für die nächsten äonen wären angesammelt. eine angst allerdings. wenn du stirbst hört auch die musik auf. vielleicht.</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/stripped&quot;&gt;stripped&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-02-18T17:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3333483/">
    <title>samstäglich reflexive psyche</title>
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    <description>chemisch oder physisch oder kombiniert nach kunstregeln teil- oder totallobotomiert wäre ich sicherlich ein sehr viel nützlicheres element dieser gesellschaft. nützlicher, ergiebiger - und glücklicher. traurig, vermutlich träfe das auf viel zu viele zu. evolutionäre verschwendung im biologischen, großhirn als gesamttumor, gedanke als virus, gefühl als parasit. ein darübernachdenken gäbe sicherlich zu denken. ergo sinnbegriffe überdenken. marschroute: besänftigen betäuben deaktivieren. vorerst vielleicht und dann vielleicht final.</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/stripped&quot;&gt;stripped&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-02-17T20:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3330087/">
    <title>letzte dinge</title>
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    <description>ergreife mich und tanz mit mir&lt;br /&gt;
wir tanzen den letzten tanz&lt;br /&gt;
noch einmal gib mir dein lachen&lt;br /&gt;
dein lachen es macht mich ganz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
komm halt mich fest und weine mit mir&lt;br /&gt;
dann weine ich heut nicht allein&lt;br /&gt;
und einmal singe noch deinen gesang    &lt;br /&gt;
dein lied es soll trost mir sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bereite die nacht und träume mit mir&lt;br /&gt;
wir träumen den letzten traum&lt;br /&gt;
und wollen die welt still vergessen&lt;br /&gt;
die welt wir vermissen sie kaum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch uns wird niemand vermissen&lt;br /&gt;
und lass mich nicht weinen um dich&lt;br /&gt;
bin doch dem tage endlich entrissen&lt;br /&gt;
drum weine auch du nicht um mich</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/gespinste&quot;&gt;gespinste&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-16T18:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3317161/">
    <title>am horizont</title>
    <link>http://silenced.twoday.net/stories/3317161/</link>
    <description>deine worte&lt;br /&gt;
sind sie immer das&lt;br /&gt;
was du sagst&lt;br /&gt;
und deine gefühle&lt;br /&gt;
sind sie ganz bei dir&lt;br /&gt;
und bist du dem anderen&lt;br /&gt;
eine wahrheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
warum sprichst du nicht&lt;br /&gt;
bist du niemandem genug&lt;br /&gt;
genug ist auch dir nichts&lt;br /&gt;
und nicht dir selbst&lt;br /&gt;
kannst du wahrheit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die gestalten deines dunkel&lt;br /&gt;
sie lasten auf dir schwer&lt;br /&gt;
und die gewalt deiner landschaften&lt;br /&gt;
wann wird jemand es wagen&lt;br /&gt;
sie auszuschreiten&lt;br /&gt;
bis der weg&lt;br /&gt;
sich am horizont bricht?</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/gespinste&quot;&gt;gespinste&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-13T19:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3312523/">
    <title>herr albin und sein gehirn</title>
    <link>http://silenced.twoday.net/stories/3312523/</link>
    <description>herr albin dachte nach, und zwar über sein gehirn. ein gnadenlos analytischer sezierapparat, angefüllt mit nutzlosestem wissenskram und angetrieben mittels grenzenlosester neugierde und selbst nächtens nie wirklich reglos. so war sie in der tat, diese sinnmaschine da drinnen.&lt;br /&gt;
ja, und um sinn ging es wohl immer. paradoxerweise kam ihm diese tatsache gerade dort sehr gelegen wo es um regionen ging zu denen das hirn und das ihm innenwohnende denken der plebejischen auffassung zufolge keinen zugriff haben sollte, bei den obliegenheiten nämlich, denen sich albins herz in steter folge auszusetzen hatte. aber das war ja reinstes pathos! was sollte es schon nützen, herzensangelegenheiten mit kalkulationen des hirns zu konfrontieren? ja, albins herz war nicht nur heute zu gram aufgelegt, und ihn flog ein hauch von trauer an. aber, so sagte sich herr albin, diese unvermeidliche wiederkehr aller enttäuschungen im umgange mit anderen, noch dazu bei eilig fortschreitendem alter, ein gutes hatte es doch. das hirn nämlich entdeckte muster, verhaltensweisen, schemata, die sich wiederholten, da auch der mensch nur sich immer wiederholt, nichts neues unter eurer sonne sozusagen und das abgeschmackte war in der tat allen aromas ledig. ja, die wiederkehr des altbekannten erzeugte lust und wohlbefinden. was für ein spaß im geiste und eine kleine genugtuung! und wie zur äußeren bestätigung eigenster innerer gewissheit rümpfte herr albin sacht die nase und furchte die stirn. ach, die zwistereien da draußen, dein hirn nimmt es als spiel mit formen &amp; geformtem. das würde sich dann wohl bald auswachsen zu intellektueller selbsquälerei mit fortschreitendem alter, so dachte herr albin, weil aus der erfahrung herausnehmen kannst du dich schlechterdings nicht bei aller kommunikativen vereinzelung. du machst weiter damit, weil auch dein bewusstsein von selbst nicht endet. dieses sich so hoffärtig gebende gespenst das sich keck über der grauen nervensubstanz erhebt, es ist mehr und anders und doch gleich und ohne seinen untergrund gar nicht zu denken. irgendwie war es gut. so dachte herr albin, und er seufzte.</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/herr+albin+seufzte&quot;&gt;herr albin seufzte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-12T19:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3310097/">
    <title>imperativ unkategorisch</title>
    <link>http://silenced.twoday.net/stories/3310097/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Lebe jederzeit so, dass du kein Ressentiment ansammelst. Da werden Ethik und Diätetik eins.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=2741385&quot;&gt;x&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein gewisses talent das große gelassen auszusprechen kann man ihm sicherlich nicht absprechen. ressentimenthege -pflege &amp; -überwindung, auch eines meiner lieblingsgeschäfte seit ehedem &amp; seit nietzsche überhaupt. ressentiment is my middle name sozusagen. mustergültig natürlich, gegenüber den sonnenseitlingen des daseins, den besserverdienenden &amp; wertdenkern, den kinderzeugern &amp; familienfixierten, den brückenbauern &amp; gesundmachern, den höherfliegenden &amp; tieferschürfenden, unzählig zu nennen. dabei finde ich nichts widerlicher als die wahrnehmung von zügen distinkter sklavenmoral genau da wo ich sie wenigst ertragen kann, an mir. doch bekanntlich ist das heer der unsrigen ein großes, und die niederhaltung unser eines der haupt- und tagesgeschäfte aller - und hier schließt sich nietzsches kreis - macht- und mächtigenpolitik.</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/stripped&quot;&gt;stripped&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-12T05:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3304990/">
    <title>nächtens</title>
    <link>http://silenced.twoday.net/stories/3304990/</link>
    <description>brüchige welten&lt;br /&gt;
in zwielichtem grau&lt;br /&gt;
doch der farben&lt;br /&gt;
mangelt es nicht&lt;br /&gt;
es leuchtet leise&lt;br /&gt;
verborgen hinter lidschlägen&lt;br /&gt;
epen von trauer und ruhm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
du siehst und verkündest&lt;br /&gt;
bist stimme hand und tat&lt;br /&gt;
deine liebe das unvertraute&lt;br /&gt;
unverstellt füllst du es aus und rein&lt;br /&gt;
bist ganz gefühl nur noch&lt;br /&gt;
hass erregung und geborgene angst&lt;br /&gt;
lust schmerz und der wille&lt;br /&gt;
zu bleiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ewig zu sein und&lt;br /&gt;
nie zugleich und&lt;br /&gt;
nächtens nur.</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/gespinste&quot;&gt;gespinste&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-10T16:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3304851/">
    <title>hybris im geiste</title>
    <link>http://silenced.twoday.net/stories/3304851/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Die Naturwissenschaften und auch die heute gehätschelten life-sciences wie Genetik und Neurophysiologie können zur Lösung der heißen Problemlagen (Stichwort 9/11) schier nichts beitragen; Arabisten, Byzantinisten und Religionswissenschaftler durchaus. Es kommt darauf an, dass die Geisteswissenschaften sich daran erinnern lassen, dass sie nicht etwa noise zu sein haben, sondern dem vermeintlichen noise distinkte Botschaften entnehmen können.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
lachhafte &amp; auch noch professoral geschützte hybris. als könnten genannte orchideengeistesforscher dem islamischen terrorpöbel zb manieren &amp; flötentöne beibringen. das ist auch nichts weiter als noise ohne irgendwelche distinktion. so primitiv basisüberbau- und wille-zur-macht-denken auch sein mögen für manche geistesgrößen - manchmal sind die einfacheren problembeschreibungen einfach die besseren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1071603&amp;em_cnt_page=2&quot;&gt;x&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/hass&quot;&gt;hass&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-10T15:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3296172/">
    <title>psychotherapie automatisiert</title>
    <link>http://silenced.twoday.net/stories/3296172/</link>
    <description>&lt;cite&gt;September 1, 2040 - From today you have your own therapist available 24 hours a day, always there if you need someone to talk to, always in a good mood, and remembers every word you have ever said. This is the first automated therapist, with the best knowledge known to mankind on treatment and rehabilitation.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
so lange wird es eventuell gar nicht mehr dauern, derweil verkürze man sich die wartezeit mit bloglektüre &amp; -spamming, auch eine form automatisierter fremd- und eigenpsychotherapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://www.newsoffuture.com/your_own_therapist_artificial_intelligence.html&quot;&gt;news of future&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/objets+trouv%C3%A9s&quot;&gt;objets trouvés&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-09T13:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://silenced.twoday.net/stories/3295325/">
    <title>egozid</title>
    <link>http://silenced.twoday.net/stories/3295325/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Die Romantik lebt die Auflösung des Egos. Die Wahrnehmung des Egos ist immer schmerzhaft. Wenn man sich seines Egos bewusst wird, wird man sich auch seiner Endlichkeit bewusst. Also könnte man folgern, dass unsterbliche Menschen ein viel kleineres Bewusstsein ihres Egos hätten. Wenn man weiß, dass man sterben muss, hat man ein viel stärkeres Bedürfnis, sich als Wesen zu behaupten. Dann stürzt man sich hilflos in alles, was Auflösung im Nichts verspricht.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
[houellebecq]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das stimmt zwar nicht so ganz &amp; klingt widersprüchlich, aber da er informatiker ist wollen wir ihm das mal durchgehen lassen. wenn ego weiß dass ego sterben muss könnte ego das wartehallenhocken ja einfach auch handgreiflich  abkürzen - klassisch falsch verstandener schopenhauer sozusagen, ego weiß.</description>
    <dc:creator>silenced</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://silenced.twoday.net/topics/objets+trouv%C3%A9s&quot;&gt;objets trouvés&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 silenced</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-08T11:21:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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